Mittwoch, 3. September 2014

Headless Model - Modefotografie

Mode lässt sich auf unterschiedlichste Art und Weise präsentieren. Wenn man so von Onlineshop zu Onlineshop sich durchklickt gibt es Ähnlichkeiten in der Darstellung, andere setzen auf ein komplett anderes Aussehen, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Was allerdings im Gegensatz zu früher häufiger anzutreffen ist, sind die Headless-Models.

Normalerweise würde man ja nicht auf die Idee kommen beim Foto das Gesicht abzuschneiden, denn ein gewinnendes Lächeln kann ja zum Verkauf der Mode beitragen. Fehlt der Kopf auf dem Bild oder ist nur ein Teil davon erkennbar, so hat das aber auch seine Vorteile. Ganz banal ausgedrückt, Sie sind deutlich weniger eingeschränkt in Ihrer Auswahl der Models. Wenn das Model mit Mimik das Produkt verkaufen soll, fällt schon die Vorauswahl schwerer, weil das Gesicht genau Ihren Vorstellungen entsprechen soll und dann kann die Suche zeitintensiv und teuer werden. Braucht das Model "nur" eine gute Figur um Ihre Mode zu präsentieren, werden Sie sehen, dass Sie auf einmal viel flexibler agieren können und eine weitaus größere Anzahl an passenden Models für Ihre Modeaufnahmen zur Verfügung stehen.

Freitag, 20. Juni 2014

Produktfotos - zeigen was drin steckt

Wenn Sie Taschen im Angebot haben, ist es für mich als Kunde erst einmal wichtig, wie sieht die aus. Dabei wird auf das Äußere Wert gelegt - und ja, an sich in jedem Shop findet sich auch ein Foto was eine Tasche von aussen zeigt. Das ist sozusagen unbedingt notwendig, weil man möchte ja nicht die Katze im Sack kaufen. Hat die Tasche mehr als eine Funktion zu bieten und soll nicht nur als schön anzusehendes Handtäschchen herhalten, wird es komplexer.

Es geht um das Innenleben der Tasche. Gibt es unterteilte Fächer, Halterungen für Stifte, verschließbare Innentaschen, usw. Was passt eigentlich überhaupt da rein? Wie man oben erkennen kann, handelt es sich bei diesem Modell um keine sonderlich große Tasche. Das beweist die Hand, sowie die 2 Kulis anhand derer man sich schon gut die Größe abschätzen kann, ohne bei Details nachlesen zu müssen, wie groß denn nun diese Tasche wirklich ist. Anhand des Produktfotos wird jedem klar, ein großes Notebook passt nicht rein, aber ein mittleres Tablet hat Platz und noch ein paar Utensilien.




Das wäre das typische Foto, wenn Sie im Shop viele verschiedene Taschen angezeigt bekommen. Anhand dessen ist aber nur schwer abzuschätzen, ob dieses Modell den Anforderungen (Tablet verstauen + wenige Utensilien) gerecht wird. Mit Hilfe der obigen Abbildung schaffen Sie beim Kunden Klarheit und er kann sorglos bestellen, da er sich von den Innenmaßen der Tasche hat überzeugen können.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Bürostuhl Fotos - Details überzeugend rüberbringen

Funktionen bei einem Möbelstück zu zeigen hilft dem Verkauf. Damit wird es leichter für Ihre Kunden zu verstehen, was das Produkt alles kann, und ob dies für sie geeignet ist. Nachdem sich ein Bürostuhl im Onlineshop nicht "Probesitzen" lässt, ist es demnach wichtig Informationen wie Einstellmöglichkeiten, Bequemlichkeit... darzustellen.

Einige Dinge lassen sich mittels Fotografie aber leider nur schlecht vermitteln. Da macht ein Video mehr Sinn. Wie weit verstellt sich der Stuhl nach unten wenn sich eine Person darauf sitzt. Ist das Sitzpolster eher hart oder weich (Material gibt entsprechend nach)? Senkt sich der Stuhl langsam oder abrupt ab?


Mittwoch, 2. April 2014

3D Objekte - fotorealistisch oder zu künstlich

Vielleicht hat der ein oder andere schon mal mit einer 3D-Software gearbeitet. Da gibt es zum Beispiel für die Einrichtung der eigenen 4 Wände Programme, mit Hilfe dessen man einen Raum in 3D planen und anzeigen lassen kann. Das sah für frühere Verhältnisse nicht schlecht aus, war aber weit von fotorealistisch entfernt.

Wenn es darum geht Produkte oder Ideen zu vermarkten, geht das aber über den reinen persönlichen Nutzen (Raumplanung praktisch und günstig) weit hinaus.

Im obigen Bild erkennt man ein Glas mit einer Flasche und der dafür passenden Halterung. Dargestellt als 3D-Objekt. Es lässt sich drehen und wenden wie man will ist maßstabsgetreu - und sieht trotzdem nicht schön aus. Damit ließe sich wohl kein einziger Gegestand aus obiger 3D-Visualisierung verkaufen.

Jedem Laien ist klar, es fehlen die Farben, es wirkt zu künstlich, Schlussfolgerung 3D ist nichts für mich.

Das selbe Bild wie oben aus dem 3D-Modell, jetzt aber so aufbereitet das es wie echt wirkt. Realistische Spiegelungen, transparentes Glas, Einspiegelungen, usw. Meilenweit entfernt vom Ausgangsmaterial.


Dienstag, 18. März 2014

Werbefotografie - Werbeerscheinung und Wirklichkeit

Wenn Sie für ein Produkt werben möchten, bedarf es meist eines Hinguckers, weil ansonsten die Aufmerksamkeit gegenüber anderen Artikeln schlicht nicht gegeben ist.

Ob nun spritzig, wie bei Getränken der Fall, oder eher wie oben im Bild mit verschiedenen Lichteffekten, Unter- und Hintgergründen versehen, lassen sich Produkte werblich vermarkten. In der Werbefotografie sind die Ansprüche meist ganz oben angesiedelt, aber immer grundverschieden, wie das Produkt aussehen soll. Manche Bilder erscheinen auf den ersten Blick ganz normal, wenn man genauer hinsieht fällt spätestens dann auf, dass noch mal gehörig nachbearbeitet wurde. Kaufen Sie mal ein Produkt im Supermarkt und vergleichen Sie ein Werbefoto eben dieses Artikels in einem Prospekt. Meistens wirkt das Produkt im Prospekt deutlich hochwertiger in der Verarbeitung. Würde man es im Zustand zeigen wie es im Regal steht, wäre es vielleicht nicht so ansprechend.

Freitag, 27. Dezember 2013

3D-Visualisierung im Produktbereich

Bei einigen Produkten bietet es sich an diese als 3-dimensionales Objekt zu zeigen. Einmal erstellt lassen sich im Nachhinein bspw. Farben des Produktes schnell ändern. Das ist von Vorteil, wenn Sie eine ganze Serie mit verschiedenen Typen, die sich in der Farbe unterscheiden, verkaufen möchten. Mit einem 3D Objekt haben Sie auch den Vorteil, das dieses auch wirklich von allen Seiten gezeigt und animiert werden kann. Wenn Sie sich das obige Gerät anschauen, ließe sich im nächsten Schritt gleich das Innenleben zeigen. Dazu wird die "äussere Hülle" ausgeblendet und der Blick auf die Elektronik im Inneren freigelegt. Stecker können als Animation dem Gerät zugefüht werden uvm. Mit der 3D-Visualisierung werden Ihre Produkte so dargestellt, wie Sie es benötigen.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Foodfotos zum Anbeißen

Bei Foodfotos denken viele an die leckeren Fotos in Kochbüchern. Doch das ist nur ein Ort wo Foodfotos zu finden sind. Restaurants und Imbissbesitzer profitieren ebenfalls von gut dargestellten Speisen.

Wenn man nach einem Restaurant sucht, und dann auf die Internetseite geht, ist in erster Linie die Telefonnummer wichtig, für eine Reservierung oder zu fragen ob noch ein Tisch frei ist. Vorher sieht man sich natürlich auch gerne mal an, wie es vor Ort aussieht. Also eher eine Gasstätte die gut bürgerlich daher kommt, ein Design-Restaurant... Da es ja aber nun mal um den Genuss von Speisen und Getränken geht, regt ein Appetizer in Form von gut arrangierten Gerichten, die als Fotos auf der Seite eingebunden sind, den Gaumen an und somit den Willen eben gerade hier einzukehren.

Bei einem Imbiss ist die stundenlange Vorbereitung und Perfektion bis zum i-Tüpfelchen, so das der Klecks Balsamico an der richtigen Stelle sitzt, für ein Foodfoto sicherlich übertrieben. Aber um ehrlich zu sein, es gibt richtig leckere Fotos von Currywurst und es gibt Bilder wo man sich denkt, vielleicht lieber doch nicht hingehen.

Montag, 16. Dezember 2013

Immobilienfotos gut aufbereiten

Das Thema Immobilienfotografie ist für viele ein interessantes Thema. Schon aus dem Begriff abgeleitet denkt man häufig zuerst an die Branche, deren Portfolio in erster Linie in der Vermittlung von Häusern, Wohnungen oder Gewerbegebieten besteht. Weiter darüber hinaus sind auch das Hotel- und Gaststättengewerbe auf gutes Bildmaterial angewiesen, um für die Räumlichkeiten entsprechend zu werben.

Leider sieht man noch zu häufig Bilder die zwar das Objekt zeigen, sei es von innen und aussen, aber die Bilder wurden aufgrund von Zeitdruck dann so im Vorbei gehen aufgenommen. Sicherlich ist klar, dass man nicht für jedes Objekt einen Fotografen engagieren möchte, allerdings lassen sich mit ein paar Tipps auch bessere Bilder erzielen.

Wenn wir davon ausgehen, dass Sie mit einer Kompakt-Digitalkamera unterwegs sind, versuchen Sie, dass Sie den Blitz bei der Aufnahme deaktivieren können. Die Leistung reicht für größere Räume nicht aus. Versuchen Sie dann die Kamera auf einem stabilen Objekt abzustellen. Sei es ein Regal oder noch besser ein Stativ, damit vermeiden Sie "Verwackler".

Selbst wenn Sie mit einer Top-Ausrüstung unterwegs sind, elementar wichtig ist, dass die Räumlichkeiten, oder wenn es Aufnahmen im Aussenbereich sind, alles aufgeräumt ist. Jacken die über ein Sofa hängen, oder Wäsche auf dem Wäscheständer im Garten, etc. will keiner sehen und mindern schon im Unterbewusstsein des Betrachters den Wert der Immobilie. Sorgen Sie deshalb bereits im Vorhinein dafür, dass am Tag Ihrer Besichtigung alles aufgeräumt ist.

Wenn störende Gegenstände im Bild sind, die Sie nicht entfernen können, da bspw. ein Teil des Nachbargrundstückes mit auf dem Bild ist, so lassen sich diese Bereiche noch im Nachhinein retuschieren.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Beautyretuschen für perfekt aufeinander abgestimmte Fotos

Damit Produkte gut zur Geltung kommen, werden häufig Models engagiert, die diese zur Schau tragen. Der Einsatz von Hairstylisten/-innen und Visagisiten/-innen peppt das Model und somit das Gesamtbild noch mal auf. Alles was noch darüber hinaus gehen soll lässt sich auch mit einer Beautyretusche anpassen.

Wenn Ihre Models ohne vorherigem Styling ausgekommen sind ist ebenfalls eine Beautyretusche machbar. Um wirklich perfekte Ergebnisse zu erzielen, wie in einem Hochglanzmagazin, ist das Zusammenspiel von Styling und Visagistin aber unabdingbar.

Das eine ist das Retuschieren von Muttermalen oder einer Haarsträhne die sich doch im Gesicht verirrt hat. Das andere die perfekte Darstellung von Teint und Hautbeschaffenheit. Je nachdem welche Anforderungen Sie haben gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen.

Montag, 9. Dezember 2013

Möbel im Onlineshop präsentieren




Immer mehr Möbel werden über das Internet vermarktet und nicht mehr zwangsweise im Möbelhaus gekauft. Das eine sind die typischen Beistelltische, Lampen, Accessoires, also Gegenstände die nicht all zu viel Platz verbrauchen. Betten und Sofas hingegen sind schon sperriger und vom Versand aufwändiger. Da viele Möbel-Onlineshop gar keine Verkaufsräume haben, im Gegensatz zu bisher bekannten, etablierten Größen im Möbelgeschäft, muss die Präsentation im Onlineshop unbedingt stimmig sein. Denn ausser diesen Bildern im Shop gibt es ja dann keine weitere Möglichkeit mal "Probe zu sitzen" oder die Seite eines Nachttischschrankes zu betrachten.





Wer also wirklich nur auf den Vertriebskanal Internet setzt, muss hier punkten und Interessenten wirklich überzeugen können. Denn wenn Sie Möbel anbieten die es sonst auch bei anderen Ketten gibt, geht der ein oder andere doch ins Möbelhaus zum Probesitzen und nimmt den neuen Sessel gleich da mit. Demzufolge sollten bei der Visualisierung der Produkte so wenig Fragen wie möglich offen bleiben. Die blaue Kommode oben im Bild können Sie so als Produktbild einstellen. Damit weiss jeder, so sieht das Möbelstück aus, Farbe passt, Größe passt, gut. Wie schwer oder leichtgängig die Schubladen sich öffen oder schließen lassen kann man daraus aber nicht entnehmen. Ein Detailfoto was den Auszug inklusive der Metallschiene zeigt lässt da schon eher vermuten, dass es leichter von der Hand geht.

Bieten Sie verstellbare Entspannungsstühle an ist neben einem Foto ein Video wirklich sinnvoll, denn damit sehen Ihre Interessenten das Produkt in Aktion. Wie schnell bewegen sich die Elemente des Stuhles, sinkt man in den Stuhl ein oder hat man eher eine aufrechte Position, viele dieser unausgesprochenen Fragen lassen sich so im Vorfeld des Kaufes beantworten. Somit bleibt Ihnen mehr Zeit für das Kerngeschäft.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Taschenfotos

Handtaschen lassen so manches Herz höher schlagen. Ob bunt, modern, besonders edel oder ein Spitzen Markenname, viele Kriterien - unterschiedlichste Kundinnen.


Taschen hängend, stehend, liegend, 360-Grad, oder mit Model; da richten wir uns ganz nach Ihnen. Sei es für die reine Produktansicht, als Teaserbild oder für einen Produktbeileger.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Spiegelungen die ihr Produkt aufwerten


Das eine ist es ein Foto von einem Produkt zu machen und auf weissem Hintergrund zu präsentieren. Damit ein Produkt wertiger oder auch interessanter wird lässt sich dies bereits bei der Fotografie berücksichtigen.


Spiegelungen zeigen gleichzeitig auch Bereiche die man sonst auf dem Bild gar nicht sehen würde. Es wirkt einfach reizvoller, weil es eine ganz andere Perspektive ist, wie der normale Anblick des Artikels.

Montag, 2. Dezember 2013

Abbildungen in Auktionskatalogen

Das Fotos auch für gebrauchte Gegenstände nützlich sind wissen wir spätestens seit es ebaY gibt. Aber auch andere Plattformen bieten gebrauchte Gegenstände an. Auktionen bei denen die Bieter vor Ort sind, um mitbieten zu können, hatten früher Prospekte, die heute dann überwiegend als PDF versandt oder eben auf der Webpage veröffentlicht werden, so das potentielle Interessenten schon im Vorhinein wissen, ob sich die Fahrt zur Auktion lohnt.


Damit dieser Auktionskatalog auch etwas hermacht, sollten die zu versteigernden Artikel zumindest so fotografiert sein, dass Interessenten diese im PDF noch erkennen können und darüber hinaus ohne Einspiegelungen fotografiert sein. Da meist nur 1 Bild verwendet wird mit kurzem Begleittext, ist die Perspektive von entscheidender Bedeutung. Denn beim schnellen Durchblättern wird sonst womöglich ein interessantes Kunstwerk schlicht übersehen.

Donnerstag, 28. November 2013

Aussendarstellung von Hotels

Neben der Produktfotografie gibt es ja noch viele andere Bereiche. Unter anderem die Architekturfotografie oder eben auch die Darstellungen im Hotellerie- und Gaststättengewerbe. Hotels gibt es viele und wenn der Preis beim Kunden nicht ausschlaggebend ist, dann sind es andere Faktoren, wie bspw. Spa, luxuriöse Ausstattung, guter Service, Baustil,... Damit dies auch Interessenten schmackhaft gemacht werden kann ist eine gute Darstellung Ihres Hauses sehr wichtig.

Aber es sind ja nicht nur diejenigen die eine Übernachtung wünschen, auch Tagungen, Versammlungen und Ansprachen finden einen würdigen Rahmen im Konferenzsaal eines Hotels. Banketts oder Hochzeitsfeiern werden ausgetragen und da suchen Interessenten nun einmal zuerst auf Ihrer Internetseite nach den passenden Räumlichkeiten anhand der zur Verfügung gestellten Bildern. Wir helfen Ihnen bei der optimalen Darstellung.

Mittwoch, 27. November 2013

Freisteller wozu brauche ich die?

Wenn Produkte fotografiert werden liegen, stehen oder hängen diese ja in aller Regel vor einem Hintergrund. Sei es eine Wand, ein Tisch, etc. Gerade bei Marktplätzen wie Amazon können Sie diese Hintergründe aber nicht verwenden, da nur das Produkt gezeigt werden darf. Damit dies auch bei Ihren Bilder zutrifft, bedarf es der Freistellung. Das können Sie sich in etwa so vorstellen, wie wenn Sie ein Papierfoto hätten und wollten nur die Jacke wie oben abgebildet jetzt ausschneiden. Sie schneiden also aussen herum und es bleibt am Ende nur noch die Jacke übrig.


Nach der Freistellung haben Sie auch den Vorteil, dass Sie bspw., wenn ihr eigener Webshop schwarz als Hintergrundfarbe hat, die Produkte auch direkt auf diesem schwarzen Hintergrund erscheinen und nicht wieder so ein "viereckiges Bild" entsteht (png mit transparentem Hintergrund).

Montag, 25. November 2013

Gute Bilder erstellen aber mit welcher Kamera?




Wenn Sie gerne selbst Fotos aufnehmen möchten aber noch nicht so genau wissen was für Sie in Frage kommt, so bieten wir Ihnen hier noch eine kurze, allgemeine Information zum Thema Kamera.
Im Endeffekt lassen sich Fotos natürlich mit jedem x-beliebigem Gerät aufnehmen. Ziemlich verbreitet dürften die kleinen Digitalkameras sein, die sich praktischerweise überall mithin nehmen lassen.

Um ganz ehrlich zu sein, tun Sie sich einen Gefallen und benutzen Sie diese Kameras vielleicht bei Ihrer nächsten Wanderung am Wochenende oder der Party bei Freunden, aber für die Produktfotografie sollten Sie sich nach etwas anderem umschauen.

Ich weiß man sagt sich die tuts doch, und das stimmt auch, aber halt nur mit Einschränkungen. Und diese Einschränkungen werden Sie irgendwann so nerven, naja und das können Sie sich schon von vorn herein sparen.


Kaufen Sie sich eine Spiegelreflexkamera oder eine Bridge-Kamera. Es muss hier nicht das Modell für 1.000 EUR aufwärts sein. Der Vorteil an diesen Kameras ist, das Sie reproduzierbare Ergebnisse bekommen und mit den selben Einstellungen fotografieren können, was Ihnen viele kleinen digitalen Kompaktkameras versagen. Wenn Sie partout nicht die Bedienungsanleitung Ihrer neuen Kamera lesen wollen, dann sollten Sie bspw, statt dessen einen Fotokurs besuchen, um im Umgang mit der Kamera zu recht zu kommen. Am Anfang können Sie die Automatikfunktionen der Kamera nutzen, sollten sich aber schon frühzeitig für die manuelle (M) Einstellung an der Kamera interessieren und diese ausprobieren. So kompliziert das am Anfang auch erscheinen mag, im Nachhinein lohnt sich die investierte Zeit, weil dann alles viel schneller läuft. Bei den Spiegelreflexkameras der bekannten Hersteller haben Sie den Vorteil, das Sie hierfür auch vieles zu günstigen Preisen aus dem Zubehörbereich bekommen. Bei den Bridge-Kameras brauchen Sie nicht in weitere Objektive investieren, weil dieses ist bei dem Kameratyp schon fest verbaut und vom Weitwinkel bis Tele voll funktionsfähig.
So verlockend der Preis im Internet auch sein mag, probieren Sie das Kameramodell wenn irgend möglich vorher mal aus. Die Technik wird immer raffinierter und die Bedienungselemente immer kleiner. Bei großen Händen und "dicken Fingern" werden Sie keine Freude an einer Top-Kamera haben, die Sie aber nicht bedienen können. Um nur 2 Marken zu nennen: Zwischen Canon und Nikon herrscht eine vollkommen andere Menü-Struktur. Aussen an der Kamera schwören die einen auf ein Wählrad, die anderen lieben ihr Steuerkreuz. Wenn Sie einfach blind zugreifen und die Kamera kaufen die im Test am besten abgeschnitten hat, heisst das noch lange nicht, das Sie damit auch gut zurecht kommen.